Im Wild-Apfelgebiet

Den Wild-Äpfeln schien diese eigenartige Landschaft ein geeigneter Lebensraum, als sie sich vor Jahren in einem Teil des Ost-Erzgebirges ansiedelten. Zwei Basaltgipfel, der Luchberg mit 576 m und der Geisingberg (824m) sind landschaftsprägend für das Osterzgebirge.

Besonders zahlreich findet man Wild-Apfelbäume (Vorkommen Ost-Erzgebirge) noch heute südlich von Dresden bis hinauf zur tschechischen Grenze. Entlang dem Fluss Müglitz erstreckt sich in einem 10 bis 15 km breiten Band ihr Vorkommen. Ein steter Wechsel von Wald, Offenland und den hier typischen Steinrücken boten ihm gute Standortbedingungen. Erst bei der Besiedlung zu Beginn des 20.Jahrhunderts wurden hier Streuobstwiesen mit Kulturobst angelegt. So konnte die Wild-Art einen umfangreichen Bestand entwickeln und die Hybridisierung mit dem Kulturapfel war somit keine Gefahr. Bei ersten großflächigen Kartierungen konnten über 600 Bestandsbäume datenmäßig erfasst werden.  Evtl. grobe Karte

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